Tatort FLIEDER FÜR JACZEK (Folge 72)

Tatort: Flieder für Jaczek: Kommissar Konrad (Klaus Höhne, links) und sein Assistent Robert Wegner (Walter Renneisen) nehmen Kontakt mit den Gangstern auf, die sich einen ungewöhnlichen Ort für die Übergabe des Lösegeldes ausgesucht haben. © HR/Kurt Bethke
Kommissar Konrad (Klaus Höhne, links) und sein Assistent Robert Wegner (Walter Renneisen) nehmen Kontakt mit den Gangstern auf, die sich einen ungewöhnlichen Ort für die Übergabe des Lösegeldes ausgesucht haben. © HR/Kurt Bethke

Tatort FLIEDER FüR JACZEK – Inhalt

Als Kommissar Konrad in seinem Frankfurter Büro die Nachricht erhält, daß Franz Jaczek aus der Strafanstalt Butzbach entlassen worden ist, schwant ihm Übles. Jaczek hat vor einigen Jahren einen Geldtransporter überfallen und zusammen mit seinem Komplizen 900.000 Mark erbeutet. Der Fahrer des Geldtransporters war damals erschossen worden – von seinem später bei einem Schußwechsel mit der Polizei getöteten Komplizen, wie Jaczek behauptete. Da man ihm nicht das Gegenteil beweisen konnte, wurde er nur wegen Geldraubs verurteilt. Kommissar Konrad ist jedoch davon überzeugt, daß Jaczek den Fahrer umgebracht hat. Auch rechnet er fest damit, daß dieser Gangster noch einmal versuchen wird, an das ?große Geld? zu kommen.

Damit hat Konrad recht. Kaum wieder auf freiem Fuß, bereitet der Österreicher Jaczek mit zwei Komplizen, dem Bayern Kofler und dem Berliner Mattfeld, eine Geiselnahme vor, bei der ein Millionenbetrag erpreßt werden soll. Es gelingt ihnen, die Frau eines Bankdirektors in ihre Gewalt zu bringen. Sie fordern telefonisch zwei Millionen Mark Lösegeld. Zur Verblüffung der Polizei soll das Geld abends auf einer vielbefahrenen Frankfurter Mainbrücke übergeben werden – und zwar von Kommissar Konrad selber. Die Gangster verlangen überdies, daß die Polizei die Brücke absperrt; sie scheinen sich sehr sicher zu fühlen.

Während am Mainufer versteckte Präzisionsschützen im Anschlag liegen, verhandelt Konrad auf der Brücke mit den Entführern. Dabei stellt er fest, daß der maskierte Mann, der sich für Jaczek ausgibt, gar nicht Jaczek zu sein scheint. Der Krisenstab hat nun zu entscheiden, ob das Lösegeld übergeben werden soll. Währenddessen grübelt Konrad über die Frage nach, wo Jaczek wohl ist. Als er das erfährt, weiß er auch, was hinter all dem steckt – und daß auf ihn und seine Kollegen eine schwere Bewährungsprobe wartet.

Tatort FLIEDER FüR JACZEK – Daten

Sendelänge: 87:14

Drehbuch:
Stefan Murr
Regie:
Fritz Umgelter
Erstsendung:
27.2.1977
Produktionssender:
HR
Arbeitstitel:
Doppelspiel
Drehzeit:
8 November 1976 bis 22 Dezember 1976
Bildformat:
4:3
Redaktion:
Dr. Hans Prescher
Quote bei Erstsendung:
66.00%


Tatort FLIEDER FüR JACZEK – Besetzung

Kriminalkommissar Konrad – Klaus Höhne
Assistent Robert Wegner – Walter Renneisen
Kriminalkommissar Schäfermann [Gast-Ermittler] – Manfred Heidmann
Franz Jaczek – Alfred Reiterer
Ferdi Kofler – Hans Brenner
Willi Mattfeldt – Günter Lamprecht
Irmi – Michaela May
Kurt Quaas – Peter Roggisch
Martina Quaas – Suzanne Roquette
Staatssekretär Niemandt – Günter Strack
Polizeipräsident – Hermann Treusch
Kriminaldirektor – Karl Walter Diess
Oberstaatsanwalt – Anfried Krämer
Einsatzleiter – Erwin Scherschel

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