Sonderpreis für die Regie von DIE MUSIK STIRBT ZULETZT

AUSZEICHNUNG FÜR REGISSEUR DANI LEVY

Tatort - DIE MUSIK STIRBT ZULETZT: v.l.n.r. Delia Mayer, Regisseur Dani Levy und Stefan Gubser Copyright: SRF/ Daniel Winkler
Tatort - DIE MUSIK STIRBT ZULETZT: v.l.n.r. Delia Mayer, Regisseur Dani Levy und Stefan Gubser Copyright: SRF/ Daniel Winkler

Mit einem Sonderpreis für die Regie von DIE MUSIK STIRBT ZULETZT wurde Regisseur Dani Levy zum Abschluss des Filmfest Baden-Baden ausgezeichnet.

Der letzte Luzerner Tatort lief auf dem diesjährigen Filmfest Baden-Baden, nur wenige Monate nach seiner nicht unumstrittenen Erstsendung im Fernsehen.

Der von Dani Levy inszenierte Luzerner Tatort DIE MUSIK STIRBT ZULETZT wurde im August 2018 auf einem unattraktiven Sendetermin erstausgestrahlt. Bei der Kritik hatte er einiges an Spott geerntet; zugleich war es der erste Beitrag der Kriminalreihe, der in einer einzigen Einstellung gedreht wurde.

Den Sonderpreis erhielt Levy zum Abschluss des Baden-Badener Filmfestes:  “Der Regisseur hat diesem Film seinen ureigenen Rhythmus auferlegt. Er scheucht uns auf, nimmt uns an die Hand und zwingt uns Schritt zu halten. Atemlos bestaunen wir eine organisatorische und handwerkliche Höchstleistung, die stilistisch alle Grenzen durchbricht, an die wir uns bei Fernsehfilmen gewöhnt haben”, so die Jury.

Auszeichnung ist auch Aufforderung an Redaktionen

Tatort - DIE MUSIK STIRBT ZULETZT : Vorbereitungen zu den Dreharbeiten im KKL Luzern 2017. Kamermann Filip Zumbrunn musste sogar seine Flüssigkeitszufuhr einteilen, um während der Aufnahmen nicht auf die Toilette zu müssen. Bild: SRF/ Daniel Winkler
Tatort – DIE MUSIK STIRBT ZULETZT : Vorbereitungen zu den Dreharbeiten im KKL Luzern 2017. Kamermann Filip Zumbrunn musste sogar seine Flüssigkeitszufuhr einteilen, um während der Aufnahmen nicht auf die Toilette zu müssen. Bild: SRF/ Daniel Winkler

Weiter heißt es in der Begründung der Jury: “Der Film hat eine Bedeutung, die weit über das Medium hinausragt. Und das wünschen wir uns vom Fernsehfilm, genauso wie stilistisch innovative Einfälle. Die Auszeichnung dieses Filmes ist eine Aufforderung an Regisseure aber auch an Redakteure nicht auszuruhen und vermeintlich Erfolgreiches und Funktionierendes zu wiederholen, sondern immer wieder große Anstrengungen zu unternehmen, um diese ausgetretenen Wege zu verlassen.”

Zur Jury gehörten dieses Jahr unter dem Vorsitz von Bettina Reitz, Präsidentin der HFF München, Autor und Regisseur Oliver Kienle, FAZ-Redakteurin Sandra Kegel, Regisseurin Julia von Heinz sowie Regisseur und Produzent Michael Verhoeven.

Das Fernsehfilm-Festival Baden-Baden im Internet: www.fernsehfilmfestival.de