Premiere des Göttinger Tatorts und Lindholms neuer Partnerin

Göttingen-Tatort läuft am 3. Februar 2019

Am 3. Februar 2019 soll DAS VERSCHWUNDENE KIND laufen. Im neuen Göttinger Tatort bekommt Maria Furtwängler eine neue Partnerin. Bild: NDR/Christine Schröder
Am 3. Februar 2019 soll DAS VERSCHWUNDENE KIND laufen. Im neuen Göttinger Tatort bekommt Maria Furtwängler eine neue Partnerin. Bild: NDR/Christine Schröder

Im 26. Krimi für Charlotte Lindholm seit 2002 bekommt Maria Furtwängler eine neue, feste Partnerin: Kommissarin Anaïs Schmitz, gespielt von Florence Kasumba. Wie der Norddeutsche Rundfunk (NDR) mitteilte, werde Schmitz auch in den kommenden Folgen dabei sein. In der Folge werde das Duo damit konfrontiert, dass in der abbruchreifen Umkleidekabine eines Schul-Sportplatzes offenbar eine Frau unter mysteriösen Umständen entbunden hat. Auch den Sendetermin verriet der Sender.

Die Fernseh-Premiere ist geplant für Sonntag, den 3. Februar 2019. Der noch unter dem Arbeitstitel BORN TO DIE gedrehte Krimi werde unter dem Titel DAS VERSCHWUNDENE KIND gesendet. Nach aktueller Planung wird dies die 1083. Folge sein.

In DAS VERSCHWUNDENE KIND spielt Florence Kasumba erstmals die neue Kollegin Anaïs Schmitz.

Über ihre neue Rolle sagte Kasumba beim Drehstart im Sommer 2018:  „Ich freue mich sehr, jetzt Mitglied der Tatort-Familie zu sein. In Göttingen mit so tollen Kollegen wie Maria Furtwängler in einem spannenden Fall zu ermitteln, ist eine besonders schöne Herausforderung, die ich gern annehme”. Für Kasumba biete gerade der Unterschied ihrer Rolle zu Charlotte Lindholm die Möglichkeit, auch noch interessante zwischenmenschliche Konstellationen neben den Fällen zu erzählen.

Das verschwundene Mädchen – die ersten Szenenfotos aus dem neuen Lindholm-Tatort

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Sie freut sich, zur Tatort-Familie zu gehören: Florence Kasumba als Anais Schmitz, Lindholms neuer Kollegin, Bild: NDR/Christine Schroeder
Sie freut sich, zur Tatort-Familie zu gehören: Florence Kasumba als Anais Schmitz, Lindholms neuer Kollegin, Bild: NDR/Christine Schroeder

Der neue Fall geht den beiden Kommissarinnen an die Nieren: In der abbruchreifen, verdreckten Umkleidekabine eines Schul-Sportplatzes hat eine Frau unter mysteriösen Umständen mutterseelenallein entbunden. Manches deutet auf ein Verbrechen hin. Aber: Wo sind Mutter und Kind – und vor allem: Leben sie noch?

Warum Göttingen?

Dramaturgisch ist DAS VERSCHWUNDENE KIND so gestrickt, dass Charlotte Lindholm nach dem erfolglosen Fall DER FALL HOLDT nach Göttingen strafversetzt wird.

„Göttingen ist für uns eine reizvolle neue Tatort-Stadt – und mit Anaïs Schmitz hat Charlotte Lindholm auch eine eigenwillige Kollegin an ihrer Seite, die sich von der strafversetzten LKA-Kommissarin nicht einschüchtern lässt”, sagte Christian Granderath, NDR-Fernsehspielchef, beim Drehstart zu diesem Film.

Tatsächlich ist die niedersächsische Stadt bisher eher unterrepräsentiert, was Tatort-Dreharbeiten angeht. Trotzdem hat die Stadt einen Bezug zum Krimi-Klassiker der ARD: 2013 fand dort die erste Internationale Tatort-Tagung statt, die sich für 3 Tage unter wissenschaftlichen Aspekten mit dem Krimi-Klassiker beschäftigte.